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Anzeige 11
gelehrten Sachen

von

unter der Aufsicht
der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften.
Der dritte Band,

auf das Jahr 1789.

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Der

140g

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B

11,393 Copenhagen in ein Proft: Novi Testamenti Verfioneš Sya

riacae, Simplex, Philoxeniana êt Hieroso. Jymitana, denuo examinatae et ad fiderfil codicum manoscriptorum Bibliothecarum Vaticarrae, Abgélicae, Affemanniande, Médic. Reg. alioromque novis observationibus atque tabulis aeti? incifis illuftratae a Jac. Georg. Chr. Adler: 1206 S. gr. Quart. 1789. Der gelehrte Beefaffer liefert hier einen Begtrag zur Kritif des N 2:, der dies Erwartungen, die man aus einzelnen Proben fic davon zu maden berechtigt wat, bodrommen bes friedigt, wo nidt gar übertrifft. Das Wert gerfaut nad den auf dem Sitel angegebenen Uebers régungen in dreq Sheile. Die Handjäriften der Perdito, deren Beschreibung den ersten Theil ausmacht, sind pon gedoppelter Act Wandfarite

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ten der eigentlichen Syrer, oder der Neftorianer in Indien. Von jenen hat der Berf. 3 Hands scritten bescrieben, die er relbst in Händen hatte. alle sind auf Pergament mit Efrangelo gesories ben, und enthalten blos die Evangelien, die legte ausgenommen, die ein Lectionarium ist

.

Auch sind sie von hohem Ulter , vorzüglich Cod. I. oder Vat. 12. bom Fahr 548. Eigentliche Vergleidung

dem artedliden Geçt und Bariantensammlung zum gedrudten syrisden-N. 2. fonnte der Verf. daß der syrifoe Dert frition zu wünschen måtex indeffen hat doc Hr. U. aus jenem áltesten Cos der eine Probe aus den 7 erften Capiteln des Mats thaus gegeben, deren Uusbeute eben nidt reich: lich ist, und er perfidert, in den Stellen, die er nadidlug, keine Versoiedenheit von der Widman, ftadsden Ausgabe gefunden zu haben. In atlen fehlt Luc. 22, 17. 18. Joh. 8. die Stelle von der hebrecerin, 1. Joh. 5. 7. und alle lesen Matth. 23, 35. & Bupay18. 27, 16. Bar Abba; Luc. 24 13. 60 Stadien.

Merkwürdig ift, daß Cod. 8. Vat. 21. in der bekannten Stelle Upoftelgesch, 20, 28. tunayolav Ješ ausdrůdt, und Rom. 10, 1. ÚTÈR Údav , worin ihm feine der übrigen Handa Idriften beptritt. (Die legtere Pesart ist offenbar , Correctur, weil man sie in feiner griechischen Handschrift findet, und madt aud jene verdåds tig).

Von der feftorianischen Recension find fedes Codices beschrieben; sie untersdeiden fido von jenen theils durch eigene Sdriftjåge, theils durd Eigenthümlicfeiten des Textes. Uud find alle auf Papier gesprieben, und feiner ist über goo Jahre alt. Nur drep derselben enthalten das ganje N. 2. Einer die Evangelien, und Cod. 3. 4. Stúde que, den Paulinischen Briefen, der legtere

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Rande. (Hr. U. hat nicht bemerft, ob

mit einer gegenüber nebenden arabischen Uebee's segung oder vielmehr Paraphrase, davon S. 27 Ag. eine Probe gegeben in. Die Beschreibung der eins zelnen Handsdriften pånnen wir nicht verfolgen, geidnen also blos aus den allgemeinen Bemerkuna gen des Verf. einiges aus. Der Dept dieser Hands

. sdriften ist die Pesobito mit allen ihren Eigenbeiter und Auslaffungen; die Abweidungen betreffen fast blos die Orthographie. Nur die einzige rebe junge Handsdrift, die Sdaaf aus Malabar ers hielt, hat die Stelle I. Joh. 5, 7.,, dod so, daß fie in dem 8. B. eingerådt werden sollte, am

von ders selben Band). Man sieht also, daß die Neftorias ner die gewöhnliche fyrisde version, nicht eine bes fondere Sartufilde, brauchen. Peştere (deint nidt einmal eine eigene Uebersegung, sondern nur ein berühmtes Exemplar der Percito gewesen zu regn; denn die Lesarten, die Barhebräus daraus ans führt, find, wie ør. U. zeigt, blofe Varianten der Pescito. Der Canon der Nestorianer ift mit dem der Sorex einerley, nur haben sie, wie im 4.2., eine andere Ordnung der Båder. Die Belduldigung, daß die Nestorianer in einigen Stellen den Zert corrumpirt haben, fand Hr. A. ungegründet; nur in zwen Stellen haben sie gang eigenthúmide, vermuthlich aus absichtlicer Bets ånderung entstandene, Pesarten. 1. Cor. 5, 8. wo diese Handschriften statt &r alúdoig étaixo ausdråden év 3uur (lano), das meder im Griedisden, nod in irgend einer alten Bersion, ausser der arabisden der Erpen., dié mahcideins lid aus der forisden gemacht ist, fich findet. Hebr. 2. 9. folgen sie der Lesart xwplc 968, die

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